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ALPHA-LIPONSÄURE
Alpha-Liponsäure · ALA
Alpha-Liponsäure (ALA) ist eine schwefelhaltige Säure, welche im Körper in den Mitochondrien als Antioxidans gebildet wird. Es kommt in kleinen Mengen in Fleisch, Leber und Spinat vor und wird als Supplement vor allem bei Stoffwechselkrankheiten und Diabetes verwendet.
C
Situativ
Evidenz
Praktikabilität
Generalisierbarkeit
Wofür
Blutzuckerkontrolle
Entzündungswerte
Blutdruckunklar
Spermienqualitätunklar
Was gibt es zu beachten
- Bestes Format
- Sodium-R-Alpha-Lipoat
- Dosierung
- 300-500mg täglich
- Einnahme
- Auf nüchternen Magen
- Nebenwirkungen
- Bei Menschen mit Diabetes besteht ein Risiko einer Unterzuckerung nach der Einnahme.
Interaktionen
Antidiabetika ! NAC +
Hinweis
Der Mehrwert von ALA ist für gesunde Menschen ohne metabolische Probleme eher gering. Bei Personen mit Insulinresistenz, erhöhten Entzündungswerten oder Nervenschmerzen könnte es hingegen sinnvoll sein. R/S-Alpha-Liponsäure ist durch seine chemische Struktur teilweise schlechter bioverfügbar, jedoch kann es als günstigere Alternative in Erwägung gezogen werden. Bei bestehendem Diabetes sollte die Einnahme vorher mit einem Arzt abgeklärt werden.
Wie funktioniert es
Alpha-Liponsäure wirkt auf mehreren Ebenen als Antioxidans. Einerseits neutralisiert es selbst freie Radikale, andererseits ist es in der Lage, verbrauchte Antioxidantien wie Glutathion, Vitamin C und Vitamin E zu regenerieren. In den Mitochondrien dient es als Cofaktor für Enzyme des Energiestoffwechsels. Diese Kombination scheint sich vor allem bei Menschen mit erhöhtem oxidativem Stress positiv auf Blutzucker, Insulinsensitivität und Entzündungswerte auszuwirken. In der Medizin wird es spezifisch bei diabetischer Neuropathie eingesetzt, wo es Nervenschmerzen reduzieren kann. Ebenso gibt es Hinweise, dass sich ALA positiv auf die Spermienqualität auswirken kann, jedoch ist die Beweislage hierzu unklar.